Viele nette Gartenzwerge
Zwerge verdienten sich ihren großen Respekt insbesondere durch Kindermärchen. Dort kommen sie des Öfteren als glücksbringende Wesen vor. Oft, aber nicht immer: denn manchmal traf man auch bösartige Zwerge. Die versuchte man dann lange und klug zu besänftigen.
Die ersten Gartenzwerge stammen aus der zweiten Hälfte des 19. Jhs. Die Serienproduktion begann 1872 im thüringischen Gräfenroda. Thüringer Zwerge zum ersten Mal auf der Leipziger Messe angeboten. Einen literarischen Beleg finden wir bei Goethes "Hermann und Dorothea". Ein Gärtner klagt dort nämlich, dass junge Leute keinen Sinn mehr für Gartenzwerge haben.
Der sympathische Gartenzwerg kennt seit eh und je unedlich viele Liebhaber. Die bleiben den Kleinwüchsigen treu und fleißig warten auf neue Designs der Gartenfiguren. Ursprünglich sollten die Gartenzwerge das Zuhause vor dem Bösen schützen sowie den Wohlstand sichern. Der dekorative Aspekt war also zuerst nur zweitrangig. Am Wichtigsten waren hier Schutz und Sicherheit der Bewohner. Die heutigen Gartenzwerge dienen vor allem dazu, das Haus und dessen Umgebung zu verschönern. Aber wer weiss, ob die magischen Kräfte unserer kleinen Freunde auch nicht heute Wunder wirken können?
Die Möglichkeiten, den Garten mit den Gartenzwergen zu dekorieren, sind dabei nahezu grenzenlos. Die Designs der Gartenzwerge, die man im Fachhandel findet, bieten eine Vielzahl von Größen, Formen und Gestalten. Zu finden sind sowohl klassische Darstellungen, als auch solche, die mit Witz und Humor überzeugen wollen.