Das Geheimnis eines japanischen Gartens
Bei der Gartengestaltung wird der japanische Garten immer häufiger zum Vorbild – kein Wunder, strahlt ein japanischer Garten eine geheimnisvolle Ruhe und Schönheit aus. Dabei braucht man gar nicht unbedingt viel Platz, um seinen Garten nach japanischem Vorbild zu gestalten.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um einen japanischen Garten zu gestalten. Eine davon ist der klassische Zengarten aus Sand, Steinen und Kies, die nach der japanischen Zen-Philosophie angeordnet werden und einen symbolischen Garten darstellen sollen. Dabei stellen Felsen und Steine Inseln in einem Gewässer aus Kies oder Sand dar.
Natürlich kann ein japanischer Garten auch ein Wassergarten sein. Dabei kommen neben einem Koiteich auch Brunnen, Bambuswasserspiele und Quellsteine zum Einsatz. Die Lehre des Feng Shui besagt, dass das Wasser immer zum Haus hin fließen sollte, um den Fluss des Reichtums zu symbolisieren.
Bei der Bepflanzung eines japanischen Gartens kommen bunte Blumen selten zum Einsatz, da diese zu sehr ablenken. Statt dessen setzt man hier auf harmonische und runde Formen. Vor allem Bambus, Gräser und Ahornarten sind in vielen japanischen Gärten zu finden. Aber auch Kirschbäume sind typisch für die Bepflanzung eines japanischen Gartens. Das liegt daran, dass die Kirschblüte in Japan einen starken symbolischen Wert hat.
Wichtig beim japanischen Garten ist die minimalistische Gestaltung und die ausgewogene Komposition, durch die ein Landschaftsbild entsteht, dass ein besonderes asiatisches Flair ausstrahlt.
Quelle: gartenatelier.de, japanischer-garten.com
Foto: Javier Ignacio Acuña Ditzel (Flickr)