Das Frühbeet: So kann die Gartenarbeit schon früh beginnen
Mit Hilfe von einem Frühbeet können Jungpflanzen im Frühjahr bereits im März im Freien angepflanzt werden und so lange vor Frost und Kälte geschützt werden, bis der Winter endgültig vorbei ist.
Generell handelt es sich bei einem Frühbeet um einen Kasten, der auf ein normales Beet gestellt wird. Damit es nach unten nicht durchzieht, werden die Wände etwas in den Boden versenkt. Dadurch entsteht ein geschützter Raum, der die Aussaat und den Anbau von Jungpflanzen schon früh im Jahr ermöglicht.
Man findet im Baumarkt oder im Fachhandel günstige Angebote für Frühbeete, man kann sich aber auch selbst an die Konstruktion eines Frühbeetes machen. Dabei gilt zu beachten, dass die Größe des Frühbeets der Größe des Gartens angepasst ist, denn wenn im Frühbeet mehr Jungpflanzen angepflanzt werden, als später im Freiland ausgepflanzt werden können, ist man über das Ziel hinausgeschossen. Für den Anfang empfiehlt sich ein kleines Frühbeet von etwa 1,00 x 1,50 Meter.
Die Konstruktion des Frühbeets besteht aus Holz oder Steinen und sollte in den Boden eingelassen werden, um vor Schädlingen und Kälte zu schützen. Das Dach des Frühbeetes sollte leicht zu öffnen, lichtdurchlässig und stabil sein, weshalb sich vor allem Doppelstegplatten und ähnliche Kunststoffe empfehlen.
Aufgefüllt wird das Frühbeet mit Mist und einer dicken Schicht Mutterboden oder Anzuchterde. Dann kann man sich an die eigentliche Gartenarbeit machen und Gemüsesamen, Sommerblumen oder Kräuter aussähen, die im Frühjar Schutz benötigen. Das Frühbeet muss regelmäßig befeuchtet werden und sollte an schönen Tagen geöffnet werden, damit es nicht zu warm wird. Ist die Frostphase dann vorbei, können die Jungpflanzen pikiert und ins Freiland gepflanzt werden.
Quelle: gartengemeinschaft.de, garten-anlegen.eu
Foto: Marc Smith (Flickr)